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26.03.2014, 13:54 Uhr
Prostitution in Saarbrücken: Bürger nicht vergessen – Forderung nach Bürgerhotline
Die Frauen Union und Junge Union Saar haben mit einem Expertenteam und zahlreichen interessierten Bürgern die geplanten Veränderungen der Landesgesetze rund um das Thema „Prostitution“, aber auch über ein neues Bundesgesetz diskutiert. Ein Ergebnis der Diskussion unter dem Titel „Prostitution: (k)ein Problem!“ ist für die Vereinigungsvorsitzenden Anja Wagner-Scheid und Markus Uhl: „Die Fragen und Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Wir fordern deshalb die Einrichtung einer Bürgerhotline, z.B. in der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Saarbrücken. Diese Stelle könnte die Koordination zwischen Ordnungsamt, Vollzugspolizei und Beratungsstellen übernehmen und Anlaufstelle für besorgte Menschen sein.“
JU-Landesvorsitzender Markus Uhl
Die Änderungen der Sperrbezirksverordnung, der Hygieneverordnung und des Polizeigesetzes sind die Möglichkeiten, die das Saarland selbst ergreifen kann. Eine umfassende Regelung des Bereichs ist nur durch den Bundesgesetzgeber möglich. Deshalb begrüßen es Uhl und Wagner-Scheid sehr, dass das Saarland am 12.3.14 dazu eine Bundesratsinitiative eingebracht hat. Als sehr wichtigen Punkt machen sie dabei das Verbot der Flatratebordelle aus: „Es handelt sich dabei um menschenunwürdige und entwürdigende Geschäftsmodelle, die umgehend zu verbieten sind.“