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26.06.2018, 09:27 Uhr
Keine halben Sachen beim Baukindergeld
 Die geplante Begrenzung des förderungswürdigen Wohnraums durch das so genannte Baukindergeld stößt in der Jungen Union (JU) Saar auf heftige Kritik. „Diese Einschränkung ist familienfeindlich und zeigt, dass der Finanzminister die Realität der ländlich geprägten Regionen in Deutschland überhaupt nicht kennt. Der ständig medial aufgebauschte Kampf der SPD für Mieter ist lobenswert, jedoch sollte sie endlich auch einmal etwas für Familien tun, die eigenes Wohneigentum schaffen wollen“, so Alexander Zeyer MdL, Landesvorsitzender der JU Saar. „Beim Baukindergeld darf es keine halben Sachen geben“ stellt Zeyer klar und führt weiter aus: „Die Kosten für Wohneigentum in Deutschland sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Das darf nicht dazu führen, dass Paare sich zwischen einer Familie und Wohneigentum entscheiden müssen. Wer sich entscheidet, durch Wohneigentum für das Alter vorzusorgen und zeitgleich durch die Erziehung von Kindern einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet, der hat dafür nicht nur Anerkennung verdient, sondern muss auch eine spürbare Unterstützung seitens des Staates erhalten.“ 
 „Viele junge Familien haben bereits in Erwartung auf das Baukindergeld Investitionen getätigt. Die von Bundesfinanzminister Scholz geplante Begrenzung der Förderung auf Wohnungen mit einer Fläche von maximal 120 Quadratmetern geht völlig an der Realität vorbei“, so Zeyer weiter. Insbesondere in den ländlichen Gegenden, in denen oftmals noch mehrere Generationen unter einem Dach leben, sind deutlich größere Wohneinheiten keine Seltenheit. Ferner entbehrt es jedem Kommentar, ab dem zweiten Kind für jedes weitere Kind nur noch eine Wohnfläche von 10 zusätzlichen Quadratmetern bemessen zu wollen. Wer seinen Kindern Platz zum Entfalten schaffen möchte, der sollte dies auch tun dürfen, ohne Angst haben zu müssen, dann in der Förderung beschnitten zu werden.  Wir haben als JU die Einführung des Baukindergeldes immer gefordert und begrüßen die Einigung der Großen Koalition. Die jetzt in Rede stehenden Begrenzungen lehnen wir aber in aller Entschiedenheit ab“ so Zeyer abschließend.

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