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25.07.2018, 16:59 Uhr | Junge Union Saar
Ladenöffnungszeiten im Saarland flexibilisieren!

Die Junge Union Saar erneuert ihre Forderung nach einer Überarbeitung der gesetzlichen Regelungen zu den Ladenöffnungszeiten. Alexander Zeyer MdL, Landesvorsitzender der JU Saar dazu: „Das Thema hat in seiner Aktualität kein Stück an Bedeutung verloren, im Gegenteil:

Das Saarland verstärkt seine Position als zukunftsfähiger Arbeits-, Studien- und Forschungsstandort durch die erfolgreiche Arbeit der Landesregierung und zieht damit viele junge Menschen an. Gerade diese jungen Menschen beklagen aber zunehmend, dass das Saarland mit den Veränderungen in der Arbeitswelt nicht Schritt hält, wenn es um die Ladenöffnungszeiten geht. Wir erleben eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle, Jobs mit starren Arbeitszeitregelungen sind immer seltener die Regel. Gerade für junge berufstätige Menschen oder Menschen im Schichtbetrieb sind die derzeitigen Ladenöffnungszeiten im Saarland ein echter Nachteil.“

Das derzeit gültige Ladenöffnungsgesetz für das Saarland (LÖG) sieht grundsätzlich eine werktägliche Ladenöffnungszeit von 6:00 bis 20:00 Uhr vor. Ausnahme ist der so genannte Eventtag: Aus Anlass eines besonderen Ereignisses darf die Ortspolizeibehörde an einem Werktag im Jahr die Öffnung der Verkaufsstellen von 6:00 bis 24:00 Uhr zulassen. In Hessen etwa ist die Öffnung von Verkaufsstellen grundsätzlich von Montag bis Samstag zwischen 0:00 Uhr und 24:00 Uhr möglich.

„Es gibt aus gutem Grund gesetzliche Regelungen zur Ladenöffnungszeit, sie sind Ausdruck aktiven Mitarbeiterschutzes. Das darf aber nicht dazu führen, dass die Diskussion um eine Flexibilisierung der selbigen zum Nichtthema gemacht wird. Einkaufsmöglichkeiten haben auch etwas mit der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu tun“ stellt Zeyer klar und führt weiter aus:

„Wir fordern als Junge Union Saar die Möglichkeit, Verkaufsstellen an den Wochentagen Montag bis Freitag jeweils bis 22:00 Uhr zu erlauben. Im Wettbewerb mit unseren Nachbarregionen sind die derzeitigen Ladenöffnungszeiten ein Nachteil. Wer um 20:00 Uhr im Saarland vor verschlossener Türe steht, fährt im Zweifelsfall noch über die Grenze nach Rheinland-Pfalz oder Frankreich, wo dann auch der entsprechende Umsatz gemacht wird.“ so Zeyer abschließend.